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- Der älteste Kürbissamen ist nachweislich 14 000 Jahre alt. Damit ist der Kürbis die älteste Kulturpflanze Mexikos.
- Rund zweieinhalb Kilogramm getrocknete Kürbiskerne ergeben einen Liter Öl.
- Geben Sie einen Tropfen Kürbiskernöl in Ihre Handfläche und vermischen Sie es mit soviel Ihrer gewohnten Creme, wie Sie sofort verwenden wollen.
- Cucurbita pepo wird auch als Gartenkürbis, Cucurbita mixta als Ayotekürbis bezeichnet.
- Kürbis - Kaiser des Gartens
Der Kürbis zählt botanisch zu den Beerenfrüchten. Er war schon in der Antike weit verbreitet. In China galt der Kürbis als Symbol der Gesundheit und Fruchtbarkeit und man kürte ihn sogar zum Kaiser des Gartens. Auch die alten Griechen schätzten und verehrten ihn als Gottheit. Zuerst nannten sie ihn Indike, was soviel wie indische Frucht bedeutet, später wurde daraus Pepon, was sonnengereift bedeutet. Die Römer nannten ihn Cucurbita, in Anlehnung an die Wörter Korb und Gefäß. Denn die Schalen, vor allem diejenigen der Kalebassen (Flaschenkürbisse), wurden schon früh als Behälter benutzt. Plinius berichtet, dass darin Wein aufbewahrt wurde.
- Kürbisse gedeihen auf Feldern und nicht auf Plantagen.
- Kürbis - Kulturpflanze der Indianer
Die ursprüngliche Heimat der Kürbisse ist das tropische Amerika beziehungsweise Mexiko. Aufgrund archäologischer Funde in Mexiko kann man davon ausgehen, dass die öl- und eiweißhaltigen Kürbissamen bereits den Ureinwohnern von Amerika als Nahrungsmittel dienten. Bei den Azteken zählte der Kürbis zusammen mit Mais und Bohnen zu den Grundnahrungsmitteln. Aber auch für die Mayas und Hopi-Indianer war der Kürbis beliebte, unverzichtbare Alltagskost.
- Das Fruchtfleisch des Kürbis wurde erst entdeckt, nachdem man den Samen schon lange schätzen gelernt hatte.
- Legen Sie Scheiben vom Kürbisfleisch auf die gereinigte Gesichtshaut und lassen Sie diese 20 Minuten liegen. Die Haut wird erfrischt und geklärt. Diese pflegende und klärende Maske können Sie wöchentlich wiederholen.
- Alle Völker in Nord- und Mittelamerika- sowohl die indianischen Ureinwohner als auch die Hochkulturen der Maya und Azteken- nutzten verschiedene Kürbisarten in der Küche und in der Heilkunde. Er war neben Mais und Bohnen das wichtigste Nahrungsmittel.
- Etwa die Hälfte der jährlichen ernte an Kürbiskernen wird immer noch durch Handarbeit gewonnen. Diese Menge dient zur Selbstversorgung der Bauern und zum Ab-Hof-Verkauf von Kürbiskernöl. Fleißige Bäuerinnen können bis zu 20 Kilogramm Kürbiskerne pro Tag ernten.
- In der indianischen Medizin wird der Kürbis seit langem als Heilmittel verwendet.
- Die Indianer nutzten alle Teile des Kürbisses in ihrer traditionellen Medizin. Bei vielen Stämmen fand er Anwendung bei Blasen- und Nierenleiden.
- Feuchten Sie ein Tuch mit heißem Wasser an. Dann geben Sie etwas Kürbissaft darauf und drücken Sie diesen in das Tuch. Legen Sie das nun warme Tuch auf Ihr Gesicht. Lassen Sie den Kürbissaft 20 Minuten einwirken.
- Der bislang größte registrierte Kürbis der Welt wurde 1998 in Kanada geerntet. Das Prachtexemplar wog 495 kg.
- Auf einem Hektar Ackerland können rund 10 000 Ölkürbisse geerntet werden. In einem guten Jahr ergibt das 800 kg Kürbiskerne, in einem schlechten Jahr 500 kg oder sogar weniger.
Ein Ölkürbis enthält im Durchschnitt 150 g nasse Kerne. Durch das Trocknen halbiert sich das Gewicht. Für einen Liter Kürbiskernöl braucht man 2,5 kg getrocknete Kerne, also rund 33 Kürbisse. Wenn man den großen «Materialeinsatz» und die aufwändige Verarbeitung auf dem Feld und in der Mühle berücksichtigt, wird man dafür Verständnis haben, dass der Preis dieses feinen Naturproduktes eher hoch ist.
- Ein Hektar Kürbisse ergibt rund 10.000 Früchte, was im Klartext heißt, dass 1 Quadratmeter einen Kürbis hervorbringt. Ein gut gewachsener Ölkürbis wiederum verfügt über rund 150 Kerne, die allerdings durch die Trocknung etwa die Hälfte ihres Gewichts verlieren.
Bleiben 75 g Kerne pro Kürbis, was nicht allzuviel ist, wenn man bedenkt, dass man für einen Liter Kürbiskernöl 2,5 kg Kürbiskerne benötigt. Die endgültige Ertragsformel lautet also 1 Liter Kernöl = 33 Kürbisse = 33 Quadratmeter Bauernland.
- Das Vitamin E schützt die Fettsäuren vor dem Ranzigwerden. Wenn das Öl, vor Licht geschützt und nicht über 14°C gelagert wird, ist es mindestens 12 Monate haltbar.
- 800 Kürbisarten mit unzähligen Sorten- vielen ist trotzdem nur eher langweilig schmeckende Gelbe Zentner bekannt. Sosehr sich die Apfelsorten in ihrem Geschmack unterscheiden, so vielfältig ist auch die Geschmackswelt der Kürbisse. Wer erst einmal eine der köstlichen Sorten kennen gelernt hat, wird dieses aromatische und bekömmliche Gemüse nicht mehr vom Speisezettel nehmen.
- Geben Sie 1-2 Tropfen Kürbiskernöl in die Hand. Verreiben Sie diese gründlich zwischen den Handflächen. Dann massieren Sie mit den Händen kräftig Ihr Haar und die Kopfhaut. So erhalten Sie Glanz und einen Hauch bräunlicher Tönung.
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