![]() | ||||||||||||||||||||||||||
|
|
GewinnungIn der slowenischen Steiermark (tajerska) wird zum größten Teil die Ernte der Kürbiskerne von Hand vorgenommen, da viele kleine Bauernhöfe Ihre Kürbiskerne zur Kürbiskernpresse bringen. Auch wenn die handgelesene Ernte sehr aufwendig ist, bauen die »Kürbiskernfrauen« voll auf Ihre Methode der bessern Qualität wegen, was bei maschineller Ernte nicht ausbleibt. ![]() Handgelesen werden die Kerne mit ihrer sehr zarten grünen Haut vor Schäden und Verletzungen bewahrt und ebenso werden Sie es uns nicht nur als schmackhaftes Kürbiskernöl zurückgeben, so heißt es. Nach der Ankunft in der Ölmühle werden die Kerne auf ihren Frischegrad geprüft. Von Hand geerntete Kerne so sagt man ergeben eine bessere Qualität und sind somit von »Ölmüller« auch lieber gesehen. Die Kürbiskerne werden dann sofort gewaschen und bei maximal 60 Grad in einer Pfanne geröstet. Aus diesem Grund ist die allgemeine Umgangssprache vom kaltgepressten Kernöl falsch. Es ist noch heute ein mehrstündiger Vorgang, wo die getrockneten Kerne in einem feinen Gitterkasten gerührt, verquetscht und wiedererhitzt werden. Die von Jahrzehnten übernommene Art und Dauer dieser Prozedur des Röstvorganges macht dann den ganz individuellen Geschmack und das spezielle Aroma aus. Ist das Rösten abgeschlossen, wird die Kernmasse mit einem Druck von ca. 350 bar durch den Zylinder der Ölpresse gedrückt, so dass dann schließlich das »schwarze Gold« warm, fett und optisch schwarzgrün ins Auffanggefäß läuft. Nun lagert das gepresste Öl einige Tage, da sich ein Satz bildet, der dann leicht abgeschöpft werden kann. Es ist fast mit dem Kaffeerösten zu vergleichen – eben Art und Röstdauer gleich Aroma. Auch in diesem modernem Zeitalter wird in der slowenischen Steiermark der alte traditionelle Produktionsvorgang vorgenommen. | |||||||||||||||||||||||||
| Copyright © 2003—2009 Alexander Bondar | Impressum | ||||||||||||||||||||||||||