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InhaltsstoffeDer Gehalt an Wirkstoffen im Kürbiskernöl - KÜRBI unterliegt natürlichen Schwankungen, mal enthält er mehr, mal weniger der medizinisch bedeutsamen Bestandteile. Das hängt von den Umweltbedingungen ab, vom Wachstum der Pflanze selbst sowie von den Gegebenheiten bei Ernte und Lagerung. Klima und Boden sind einige der Variablen dabei. Die angegebenen Werte können deshalb nur Durchschnittswerte sein. KÜRBI ist ein vitaminreiches Öl, das gleichzeitig Mineralstoffe und Spurenelemente in gesundheitlich positiver Zusammensetzung enthält.
VitamineVitamine sind für Menschen und Tiere lebensnotwendig. Sie werden vom Körper in geringen Mengen benötigt. Vitamine werden unterteilt in wasser- und fettlösliche Vitamine. Während fettlösliche Vitamine vom Körper zum Teil gespeichert werden können, müssen wasserlösliche Vitamine regelmäßig aufgenommen werden. Diese Aufnahme geschieht über die Nahrung. Um eine ausreichende Vitaminaufnahme zu gewährleisten, ist eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung wichtig. Wenn Nahrungsmittel erhitzt werden, werden die Vitamine ganz oder teilweise zerstört, so daß die Aufnahme hauptsächlich über Rohkost getätigt wird. Vitamin AKürbiskernöl gehört zu den Lebensmitteln, die als besonders reich an Provitamin A eingestuft werden. Provitamin A wird im menschlichen Körper in Vitamin A umgewandelt. Vitamin A gehört zu den besten Freunden unseres Immunsystems. Es bekämpft nicht nur Krankheitserreger wie Viren und Bakterien, sondern tut sich auch im Kampf gegen die gefürchteten freien Radikalen hervor. Diese hochaggressiven Sauerstoffverbindungen greifen sämtliche Körperzellen an und lassen sie geradezu "verbrennen". Nur gut geschützte Zellen überstehen solche Angriffe und können ihre lebenswichtigen Funktionen aufrechterhalten. Vitamin A ist auch für unsere Augen von größter Bedeutung. Ohne Vitamin A könnten wir nicht sehen. Darüber hinaus bewahrt dieses Vitamin unsere Schleimhäute vor dem Austrocknen, ist maßgeblich am Aufbau von Knorpelmasse und der Produktion bestimmter Hormone beteiligt und hält unsere Körperzellen jung. Vitamin B1Ein Mangel an Vitamin B1, dem Thiamin, bewirkt Abgespanntheit, Nervosität, Reizbarkeit, Vergeßlichkeit und Konzentrationsschwäche bis hin zu Herzflattern und Zuständen von geistiger Verwirrtheit. Denn Thiamin ist zusammen mit Cholin das wichtigste Vitamin für unsere Nervenzellen. Ohne Thiamin sterben große Menge von Gehirnzellen einfach ab. Neben Kürbiskernen und Kürbiskernöl sind auch Vollkornprodukte, Bierhefe und Weizenkeime gute Lieferanten für dieses wichtige Nervenvitamin. Vitamin B2Als wichtiger Teil bestimmter Enzyme ist Vitamin B2, das auch Riboflavin genannt wird, eine Grundlage für die Energieproduktion unserer Körperzellen. Zudem ermöglicht es den Ausstoß von Streßhormonen wie Adrenalin aus dem Nebennierenmark. Weitere Aufgaben hat es im Zellstoffwechsel und bei der Umwandlung von Eiweiß in Muskelmasse. Es trägt auch zur Gesunderhaltung der Schleimhäute bei. Vitamin B6Eine ungeheuer wichtige Rolle im Stoffwechsel von Eiweiß und Aminosäuren spielt das Vitamin B6 - Pyridoxin. Auch für unser Immunsystem ist es von großer Bedeutung. Außerdem wird es für die Produktion der roten Blutkörperchen gebraucht. Pyridoxinmangel kann zahlreiche, oft schwerwiegende Folgen haben. Da besonders Streß zu einem hohen Verbrauch dieses Vitamins führt, kommt es sehr schnell zu Mangelerscheinungen. Deshalb fühlen wir uns nach nervenzehrenden Konflikten meist müde, depressiv, gereizt oder ängstlich. Bei einer ruhigen, ausgeglichenen Lebensweise benötigt der Mensch rund zwei bis drei Milligramm Pyridoxin pro Tag. Vitamin CWer glaubt, Vitamin C eigne sich nur zur Verhütung von Erkältungskrankheiten, unterschätz dieses vielseitige Vitamin sehr. Neben seiner Arbeit für unser Immunsystem spielt es auch eine große Rolle bei der Produktion von Hormonen, Nervenpeptiden und Neurotransmittern, es ist also für unser psychisches Befinden von Bedeutung. Außerdem kräftigt es das Bindegewebe, pflegt und glättet die Gefäßwände. Dadurch können sich Cholesterin und Kalzium nur schwer ablagern. Vitamin C transportiert Kalzium in Knochen und Zähne, bekämpft freie Radikale, hat antiallergische und entzündungshemmende Eigenschaften und reguliert den Eisenhaushalt. Vitamin DEines jener Vitamine, die unser Körper selbst bilden kann, ist das Vitamin D. Ein Cholesterinstoff in unseren Hautzellen wandelt sich, wenn wir uns längere Zeit dem Sonnenlicht aussetzen, zu einem Provitamin, das sich dann zu Vitamin D weiterentwickelt. Doch Vitamin D kann über die Nahrung zugeführt werden. Unsere Körper benötigt dieses Vitamin, um Kalzium in Knochen und Zähne einzubauen. Ein Mangel kann daher Rachitis verursachen, aber auch Zahneiterungen, nervöse Störungen, Muskelschwäche und andere krankhafte Veränderungen. Allzu große Dosen dieses Vitamins sind aber ebenso gefährlich wie allzu niedrige. Bei einer Überdosierung kommt es zu Hyperkalzämie. Überschüssiges Kalzium lagert sich dann in Nieren, Herz, Lunge oder in den Gefäßen ab. Eine massive Überdosierung von Vitamin D kann also zu Arteriosklerose führen. Glücklichrweise ist es sehr schwierig eine Überdosierung herbeizuführen. Vitamin EVitamin E kommt überall da vor, wo empfindliche, ungesättigte Fettsäuren vor den Angriffen der freien Radikale geschützt werden müssen. Auch in unserem Körper erfüllt das vielgestaltige Vitamin diese Aufgabe mit Bravour. Außerdem fördert es die Zellatmung, indem es den Sauerstofftransport schützt, und beugt der Entstehung von Blutgerinnseln oder -klumpen vor. Es wirkt entzündungshemmend und vorbeugend gegen Arteriosklerose, möglicherweise sogar gegen die Alzheimer-Krankheit oder gegen Krebsarten. Vitamin E ist das Vitamin, das unsere Zellen vor negativen Veränderungen schützen kann. Mineralstoffe und SpurenelementeEisen...ist ein lebenswichtiger Spurenelement, weshalb der Körper damit sehr sorgfältig umgeht: Eisen aus dem Blutfarbstoff (Hämoglobin) verbrauchter roter Blutkörperchen wird fast vollständig wiederverwertet. Eisen erfüllt vielfältige Aufgaben im menschlichen Körper. Es ist Bestandteil von Blut und Muskelfarbstoff, ist lebenswichtig für den Sauerstofftransport. Nimmt am enzymattischen Energiestoffwechsel teil und ist für eine zuverlässige Abwehrfunktion von großer Bedeutung. FluorDas Spurenelement Fluor hemmt die Entwicklung von Härtung des Zahnschmelzes, in Dentin und in Knochen enthalten. JodFür Wirbeltierorganismen besitzt Jod die Funktion eines lebenswichtigen Spurenelements und ist auch Bestandteil der wichtigsten Schilddrüsenhormone. KaliumKalium ist fast allen Lebensmitteln enthalten. Der Kaliumstoffwechsel ist vor allem für die Aufrechterhaltung des zellulären Raumes sowie bioelektrischer Funktionen der Nervenimpulsleitung und Energiegewinnung von Bedeutung. KalziumKalzium ist für den Knochenstoffwechsel beziehungsweise den Aufbau und die Festigkeit des Knochengerüstes und der Zähne erforderlich. Das ungebunden im Blut befindliche Kalzium ist für eine Reihe wichtiger Funktionen von Bedeutung. KupferKupfer ist Bestandteil von mindestens 16 lebenswichtigen Substanzen, die der menschliche Organismus für die Bildung von Bindegewebe, die Funktion des zentralen Nervensystems und die Blutbildung benötigt. MagnesiumMagnesium ist für die Aktivierung von mehr als 300 Enzymen im menschlichen Organismus von großer Bedeutung. Magnesium ist hauptsächlich in Zellen von Knochen- und Weichteilgewebe gespeichert. ManganMangan ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Im menschlichen Organismus ist Mangan als Aktivator oder Co-Faktor an etwa 60 enzymattischen Reaktionen beteiligt. PhosphorDer Phosphor ist im Inneren der Zellen vor allem am Zucker- und Fettstoffwechselbeteiligt. SelenSelen ist Bestandteil wichtiger Enzyme. Insbesondere spielt das eine wichtige Rolle als antioxidativer Schutzfaktor gegen Sauerstoffradikale und wirkt auch einer erhöhten Neigung zur Blutgerinnung entgegen. ZinkZink ist als essenzielles Spurenelement an vielen enzymattischen Reaktionen beteiligt. Es spielt vor allem für die Steuereung der Eiweißproduktion des Organismus eine wichtige Rolle und stabilisiert oder hemmt zahlreiche biochemische Funktionen. Phytosterine und SqualenDelta-7-SteroleInteressantesten Inhaltsstoffe von Kürbiskernen und Kürbiskernöl sind die Delta-7-Sterole. Sie gehören zur Gruppe der Sterine, der Bestandteile der Fette. Sie sind in allen lebenden Organismen zu finden. Jene Sterine, die in Pflanzen gebildet werden, nennt man Phytosterine. Zu den Zoosterinen, die im tierischen Organismus vorhanden sind, gehört zum Beispiel auch Cholesterin. Während Delta-7-Sterole ansonsten in Pflanzen sehr selten vorkommen, sind sie in Kürbiskernen reichlich, in Kürbiskernöl geradezu konzentriert enthalten. Die Wissenschaft neigt heute dazu, ihnen die prostataschützende und heilende Wirkung von Kürbiskernöl zuzuschreiben. FetteDas Kürbiskernöl enthält bis 91% günstigen Fettsäuren, d.h. einfach und mehrfach ungesättigte. Einige können vom Körper nicht hergestellt werden, sondern müssen über die Nahrung zugeführt werden. Zu den sogenannten essentiellen Fettsäuren zählen auch die Linol- und Linolensäure, welche im Kürbiskernöl in größerer Menge vorkommen. Der Organismus braucht diese Fettsäuren unter anderem für den Aufbau und den Unterhalt der Zellen. Wenn wir älter werden, verlieren die Zellen an Geschmeidigkeit (Elastizität), was zu einer Beeinträchtigung ihrer Funktionen führt. Fehlen die essentiellen Fettsäuren oder sind sie in der täglichen Nahrung nicht ausreichend vorhanden, lagert der Organismus gesättigte Fettsäuren in den Zellwänden ein, was zu einer weiteren Einschränkung der Zellarbeit führt. Linol- und Linolensäure werden für die Bildung von hormonähnlichen Substanzen benötigt, welche im Gewebe synthetisiert werden und vielfältige Aufgaben zu erfüllen haben. Diese Stoffe regeln unter anderem die Blutfette, das Cholesterin und den Blutdruck und sie verhindern eine Verklumpung der Blutplättchen, sie halten die Haut gesund, sie beugen Entzündungen vor und schützen uns vor Krankheiten wie Diabetes und Multipe Sklerose. Auch für die Erhaltung der geistigen Funktionen brauchen wir Fettsäure. Linolsäure wird zur Bildung der Gamma - Linolensäure (GLS) gebraucht, die u.a. dem prämenstruellen Syndrom vorbeugen kann. AminosäurenKürbiskernöl enthält zwei sehr seltene Aminosäuren: Cucurbitin und Citrulin. Kaum ein anderes Nahrungsmittel kann ebenfalls mit diesen Eiweißbausteinen aufwaten. Wahrscheinlich ist Cucurbitin der Stoff, der es parasitären Würmern schwer macht, sich im menschlichen Darm einzunisten. Von dieser Substanz wußten unsere Ahnen zwar nichts, sie nutzten aber Kürbiskernöl bereits gegen Wurmbefall. Citrullin ist wichtig für die Bildung von Harnstoff, dem Endprodukt des Eiweißstoffwechsels. Er wird dem Urin ausgeschieden. Auf diesem Weg befreit sich der Körper von vielen giftigen Stoffen, die bei den diversen chemischen Prozessen des Stoffwechsels anfallen. Citrulin scheint auch eine Rolle bei der "Entwässerung" des Körpers zu spielen, was bei Ödemen und Wasseransammlungen im Gewebe von Vorteil ist. | |||||||||||||||||||||||||
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